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Erfahrungen

erzählungen von betroffenen

Frauen berichten, warum sie sich für oder gegen eine Abtreibung entschieden haben, wie es ihnen damit geht und welche Auswirkungen dieser Schritt auf ihr Leben hat. Lesen Sie persönliche Erfahrungen anderer, um Ihnen selbst zu helfen.

Ich haderte mit der Entscheidung für das Baby

Juliet lebte auf der Straße. Dennoch hat sie sich mit Unterstützung ihrer Beraterin dazu entschlossen, ihr Kind zu bekommen – die härteste und beste Entscheidung ihres Lebens.

Ich war am Boden. Bin in ein tiefes Loch gefallen. Im Mai 2012 ist mein süßes Baby auf die Welt gekommen und kurz darauf hatte Gott es mir wieder genommen. Ich konnte nicht mehr. Ich habe es nicht verstanden. Es war gesund und plötzlich war es nicht mehr da.

 

Mich hat nichts mehr interessiert. Ich wurde obdachlos und habe meinen Schmerz im Alkohol ertränkt. So lebte ich einige Zeit oder besser gesagt, ich existierte lediglich. Dann lernte ich einen Mann kennen und wurde schwanger. Ich hatte so wahnsinnige Angst, dass mir dasselbe wieder passieren könnte, dass ich das Kind erst gar nicht behalten wollte. Auch als ich meinem Freund davon erzählte, wollte er unbedingt, dass ich das Kind abtreibe, also vereinbarte ich einen Termin in einer Abtreibungsklinik. Ich war so verzweifelt. Ich brauchte Rat.

 

Ich habe mir Rat geholt

Meine Betreuerin in der St. Elisabeth-Stiftung hatte mir auch in der Vergangenheit schon immer mit Rat zur Seite gestanden, mir gut zugeredet und mich auch in der schwersten Zeit unterstützt.

 

Mit ihr habe ich lange gesprochen. Wir haben das Für und Wider diskutiert. Welche Möglichkeiten hatte ich schon? Ich lebte auf der Straße, war alkoholabhängig und hatte einen Mann, der das Kind nicht wollte und mich nicht ernstnahm. Ich konnte so nicht weitermachen. Wie sollte ich so ein Kind großziehen?

 

Gemeinsam mit meiner Beraterin habe ich mich letztendlich doch dazu entschlossen, das Kind nicht abtreiben zu lassen. Darauf folgte die schlimmste Schwangerschaft, die man sich vorstellen kann. Ich versuchte, trocken zu werden, aber immer wieder stürzte ich ab. Ich bekam Schwangerschaftsdiabetes und musste immer wieder Wochen im Krankenhaus zubringen. Ich litt unter Übelkeit und Schmerzen. Und immer wieder fragte ich mich: Warum tust du dir das an? Was ist, wenn ich mein Baby noch einmal verliere oder es durch meine Schuld behindert auf die Welt kommt? Tag für Tag kämpfte ich mit diesen Gedanken. So etwas könnte ich nicht noch einmal ertragen!

 

Durch die Beratung in der St. Elisabeth-Stiftung und die tolle Unterstützung fand ich Schritt für Schritt wieder ins Leben zurück. Meine Beraterin half mir, eine Wohnung zu finden, zwar nur auf Zeit, aber ich war wenigstens weg von der Straße. Sie half mir, die entsprechenden Anträge auszufüllen und ich bekam ein kleines, aber regelmäßiges Einkommen. Sie informierte mich über Selbsthilfegruppen und Beratungsstellen, um von meiner Sucht wegzukommen und dem Baby nicht noch mehr zu schaden.

 

Trotz allem haderte ich jeden Tag mit meiner Entscheidung für das Baby. Ich hatte Angst.

 

 

Dann kam der Tag der Geburt. Mir ging es sehr schlecht. Ich hatte niemanden, der mich bei der Geburt unterstützte. Ich war ganz allein.

 

Mein Kind ist meine Aufgabe

Gracious – das war der Sonnenschein, den ich dann in die Arme gelegt bekam. Mir rannen die Tränen über die Wangen, als ich dieses Wunder in Händen hielt. Die Ärzte sagten, dass sie völlig gesund sei. Ich war einfach nur glücklich.

 

Seither habe ich eine Aufgabe - einen Grund, mein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Und es funktioniert. Ich lebe wieder und das dank einer Entscheidung, die ich zwischendurch immer wieder bereut habe. Trotzdem war die härteste gleichzeitig die beste Entscheidung meines Lebens!

 


 

 
 
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