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Risiken einer Abtreibung

Körperliche und seelische Folgen

Eine Abtreibung ist ein Eingriff in den Körper der schwangeren Frau, mit dem das Leben des Kindes beendet werden soll und der auch für die Mutter körperliche und seelische Folgen hat. Informieren Sich sich über die möglichen Auswirkungen, unsere Beraterinnen sind für Sie erreichbar.

 

Für das Kind bringt eine Abtreibung in jedem Fall Folgen mit sich: Wird die Abtreibung erfolgreich durchgeführt, stirbt das Kind im embryonalen bzw. fötalen Entwicklungsstadium. Bei unsachgemäßer Abtreibung kann das Kind den Abtreibungsversuch überleben. Dabei kann es jedoch zu (weiteren) körperlichen Beeinträchtigungen des Kindes kommen.

Seelische Folgen

Wissenschaftliche Studien machen deutlich: Eine Abtreibung kann langfristig seelisches Leid verursachen.

Abtreibungsbefürworter betonen gerne, dass Frauen direkt nach einer Abtreibung vor allem Erleichterung spüren. Das stimmt für viele Frauen, wie Dr. med. Angelika Pokropp-Hippen, Allgemeinmedizinerin mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung, bestätigt:

 

„Ich kenne Frauen, die sagen, dass sie direkt nach einer Abtreibung eine Entlastung gespürt haben. Der Druck war weg, sie haben sich besser gefühlt. Es gibt aber auch Frauen, die direkt nach der Abtreibung sagen: ‚Es ist ein Stück von mir gestorben‘, ‚Ich bin in ein Loch gefallen‘, ‚Ich fühlte mich leer‘ – und diese Leere blieb dann. (…) Ich habe Frauen erlebt, die nach einer Abtreibung zunächst über Jahre gut zurechtgekommen sind und dann durch einen Auslöser plötzlich mit dem ganzen Dilemma der Abtreibung konfrontiert wurden und dann erst erkrankt sind – an den Folgeerkrankungen, die möglich sind.“ (Kaminski 2016, Schulmaterialien, S.27)

 

Seelische Folgen: Was sagt die Forschung?

Wissenschaftliche Studien machen deutlich: Eine Abtreibung kann langfristig seelisches Leid verursachen.

 

Die bisher größte Meta-Studie zu diesem Thema erschien 2011 im „British Journal of Psychiatry“. Eine Meta-Studie analysiert eine Reihe anderer Studien. In diesem Fall wurden 22 verschiedene, große Untersuchungen zwischen 1995 und 2009 einbezogen. Dabei wurden die Daten von insgesamt 877.181 Frauen ausgewertet, von denen 163.831 eine Abtreibung hatten durchführen lassen (vgl. Coleman 2011). Die Meta-Studie kam unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

  • Frauen, die abgetrieben haben, haben ein um 81 % höheres Risiko, unter psychischen Problemen zu leiden (im Vergleich zu Frauen, die nicht abgetrieben haben).
  • Im Vergleich zu Frauen, die nicht abgetrieben haben, leiden Betroffene signifikant öfter unter Angstzuständen und Depressionen. Der Konsum von Alkohol  und Marihuana ist höher, Selbstmordversuche und Selbstmorde sind vor allem im Vergleich zu Frauen, die ihre Babys auch bei ungeplanter Schwangerschaft zur Welt bekommen, signifikant häufiger.

Junge Frauen sind besonders gefährdet, nach einer Abtreibung seelisch zu erkranken. In einer neuseeländischen Langzeitstudie zeigte sich, dass fast jede zweite Frau unter 25 nach einer Abtreibung schwere Depressionen entwickelte. Auch der Drogen- und Alkoholmissbrauch stieg bei dieser Gruppe von Frauen signifikant an (vgl. Fergusson 2006).


 
 

Erfahrungsberichte

Frauen erzählen, was sie zu einer Abtreibung bewogen hat und wie es ihnen danach ergangen ist. 


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Weitere Berichte

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