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Methoden einer abtreibung

Absaugung, Medikament, Pille danach

Es gibt chirurgische und medikamentöse Methoden des Schwangerschaftsabbruchs, die je nach Entwicklungsstadium des ungeborenen Kindes durchgeführt werden und unterschiedliche Risiken mit sich bringen.

Pille danach

Die sogenannte „Pille danach“ kann bis zu 72 Stunden oder bis zu 120 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden.

Die sogenannte „Pille danach“ kann je nach Wirkstoff (Levonorgestrel oder Ulipristalacetat) entweder bis zu 72 Stunden oder bis zu 120 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Erfolgt die Einnahme einige Tage vor dem Eisprung, so verhindert die hormondosierte Pille den Eisprung.

 

Steht der Eisprung hingegen unmittelbar bevor, kann dieser und eine nachfolgende Befruchtung nicht mehr beeinflusst werden. Die enthaltenen Hormone verhindern stattdessen die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter und der Embryo stirbt ab. Es kommt zu einer Frühabtreibung. In zahlreichen Fällen ist dies – entgegen anders lautenden Behauptungen – der Fall.

 

Je später nach stattgefundenem Geschlechtsverkehr die Einnahme erfolgt, desto größer ist die Versagerquote (im Falle von Wirkstoff Levonorgestrel) bzw. die Wahrscheinlichkeit eines Absterbens des Embryos (im Falle von Wirkstoff Ulipristalazetat).

 

Spirale und Spirale danach

Die „Spirale danach“ wird bis zu fünf Tagen nach dem Geschlechtsverkehr eingesetzt und verhindert die Einnistung des Embryos. Im Übrigen wirken jede Spirale (ob Kupfer, Silber, Gold oder Hormon) und auch das sogenannte Kupferkettchen abtreibend. Frauen, die sich diese einsetzen lassen, lassen also potentiell Abtreibungen zu.


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