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Methoden einer abtreibung

Absaugung, Medikament, Pille danach

Es gibt chirurgische und medikamentöse Methoden des Schwangerschaftsabbruchs, die je nach Entwicklungsstadium des ungeborenen Kindes durchgeführt werden und unterschiedliche Risiken mit sich bringen.

Medikament

Bis längstens zur 9. Schwangerschaftswoche kann abgetrieben werden, indem die Abtreibungspille Mifegyne eingenommen wird.

Die Abtreibung durch die Einnahme der Abtreibungspille Mifegyne mit dem Wirkstoff Mifepriston kann längstens bis zur 9. Schwangerschaftswoche (SSW) erfolgen.

 

Bei Mifegyne handelt es sich um ein Präparat, dessen Wirkstoff den Schwangerschaftsgelbkörper zerstört, der das sogenannte Progesteron erzeugt, welches für die Aufrechterhaltung der Schwangerschaft notwendig ist. Durch den Hormonentzug kommt es zum Tod des Embryos. Damit dieser nicht in der Gebärmutter bleibt, ist nach zwei Tagen zusätzlich die Gabe eines Prostaglandins (Misoprostol), notwendig, welches die Gebärmutter zusammenzuzieht und dadurch zur Ausstoßung des Fruchtsackes mit dem Embryo führt. 

 

Die Abtreibung durch Mifegyne erfolgt über einen etwa dreitägigen Zeitraum: Die schwangere Frau bekommt Mifegyne im Abtreibungsinstitut verabreicht, geht anschließend nach Hause und nimmt nach 36 bis 48 Stunden selbstständig Miseprostol. Einmal eingenommen kann der Prozess nicht mehr gestoppt werden. Es treten danach mehr oder weniger starke Blutungen auf.

 

Ablauf der medikamentösen Abtreibung im Detail

  1. Zuerst wird die Blutgruppe der Frau bestimmt, da es während der Abtreibung zu starken Blutungen kommen kann, die eine Bluttransfusion notwendig machen. Dann nimmt die Schwangere unter mehrstündiger ärztlicher Überwachung die Tabletten mit dem Wirkstoff Mifepriston ein. Sollten in dieser Phase keine Komplikationen auftreten, kann die Frau nach Hause entlassen werden.
  2. Mifepriston blockiert das Hormon Progesteron, das für die Erhaltung der Schwangerschaft essentiell ist. Durch den Mangel an Progesteron stellt sich der Körper der Frau auf „nicht-schwanger“ um. Innerhalb von ca. 48 Stunden öffnet sich nun der Muttermund und der dort verfestigte Schleim lockert sich. Durch das Mifepriston löst sich gleichzeitig die Gebärmutterschleimhaut von der Gebärmutterwand ab. Dadurch verliert der Embryo seinen Halt und stirbt ab. Sehr selten (in ca. drei Prozent der Fälle) setzen daraufhin Blutungen ein und Embryo und Plazenta werden ausgestoßen.
  3. Da Mifepriston jedoch in den meisten Fällen nur zum Ablösen und Sterben des Embryos führt und noch nicht zu dessen Ausstoßung aus der Gebärmutter, ist ein weiterer ärztlicher Eingriff erforderlich. Der Frau wird nun das wehenauslösende Hormon Prostaglandin verabreicht. Dadurch kontrahiert sich die Gebärmutter, die Blutung setzt ein und der Embryo wird ausgestoßen. Viele Frauen berichten von menstruationsartigen Schmerzen, andere erleben die Schmerzen als wehenartige Unterleibskrämpfe. In den ersten Stunden nach der Verabreichung von Prostaglandin wird die Frau ärztlich überwacht.
  4. Bei einer Nachuntersuchung ein bis zwei Wochen nach der Verabreichung des Wehenmittels wird mittels Ultraschall festgestellt, ob Embryo und Plazenta vollständig ausgestoßen wurden. Falls die Abtreibung nicht erfolgreich war, kann eine zweite Medikamenteneinnahme, Ausschabung oder Absaugung notwendig werden. Das Medikament ist in 95-98% der Fällen wirksam, d.h. es kommt zum Tod des Embryos, in 1-3% ist eine Ausschabung der Gebärmutter notwendig und in 1-2% entwickelt sich die Schwangerschaft weiter.

Die „Abtreibungspille“ darf nicht verwechselt werden mit der „ Pille danach“, die innerhalb von 72 Stunden nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird, um einen Eisprung oder eine Einnistung der befruchteten Eizelle zu verhindern.



 
Erfahrungsbericht

Für K. war es nicht die richtige Situation, um ein Kind zu bekommen. Also hat sie die Abtreibungspille geschluckt. So ist es ihr dabei ergangen.  


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Weitere Berichte

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